Der Gastgeber

"Ein Psychologe ist ein Mensch, der dem Vogel anderer das Sprechen beibringt, aber ein Philosoph jemand, der ihnen das selbstständige Denken nahelegt."

 

 

 

In der Philosophischen Praxis werden keine Patienten aufgerufen, sondern Gäste empfangen. Daher handelt es sich bei mir nicht um einen Fremdenführer, sondern um einen Gastgeber. Da man zumeist ungern in der Not an fremde Türen klopft, ist es nur verständlich, wenn sich der Gastgeber nun noch ein wenig detaillierter vorstellt.

Mitte zwanzig habe ich als Ingenieur in der Umwelttechnik gearbeitet und wurde zunehmend unzufriedener. Der Lebensfluss stockte. Es musste was passieren, etwas wollte heraus und verlangte nach Entwicklung. Der Bildungshunger und die Lust am Nachdenken über die Frage "Was soll das Ganze?" trieb mich auf die Universität. Weg von der Technik, hin zum Wesen des Menschen. Psychologie und Philosophie schienen mir die geeigneten Fächer, um den Fragen, die meinen Lebensfluss zum Rinnsal machten, nachzugehen.

Es liegt wahrscheinlich an mir, dass ich zu psychotherapeutischen Verfahren niemals ausreichend Zutrauen fand. Ebenso wenig zum Coaching - auch nicht nach etwa 7.000 Stunden Erfahrung. Zur Philosophischen Praxis aber seit dem Sommer 2016. Und nach den Erfahrungen als Philosophischer Praktiker beim AMS-Weinviertel, in Form von 174 Gesprächsterminen mit 93 verschiedenen Gästen, hat dieses Vertrauen einen gewichtigen empirischen Anker bekommen - neben der theoretischen Basis durch die Absolvierung des Universitätslehrgang Philosophische Praxis an der Universität Wien.

→ Tabellarischer Lebenslauf

 

Rodin's Platter Denker

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